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Kurzbio:

Jürgen Kirner lebt und arbeitet als freier Bühnen- und Kostümbildner in Berlin. Er studierte in Kassel, Hamburg und Berlin und arbeitete als Assistent u.a. mit Robert Wilson.

Seit 2001 ist er mit zahlreichen bildnerischen Arbeiten tätig im Schauspiel Musiktheater und Tanz.

Seine Arbeiten führten ihn u.v.a. zum Düsseldorfer Schauspielhaus, der Bayerischen Staatsoper München, Opernhaus Halle, Oper Leipzig, Musiktheater in Revier und den Bayreuther Festspielen mit Wagners “Liebesverbot“, sowie ins Festspielhaus Salzburg mit “Tosca” und “Fliegender Holländer“, Oper Graz, nach Tel Aviv mit “Entführung aus dem Serail“, zu den Theatern in Bern, St. Gallen, Antwerpen, Amsterdam sowie Montpellier und Rom.

Mit dem slowenischen Schauspielregisseur Sebastijan Horvath verbindet ihn eine Zusammenarbeit mit Uraufführungen am Gavella Theater Zagreb, Nationaltheater Rijeka, Nationaltheater Ljubljana, Teatro Stabile Triest und beim Bitef Festival in Belgrad.

Als Artist in Residenz des Goethe-Instituts führte ihn eine Schauspieluraufführung nach Salvador do Bahia, Brasilien.

In der fruchtbaren gemeinsamen Arbeit mit der Choreografin Bridget Breiner am Ballett im Revier erhielt 2013 “Russ” und 2015 “Charlotte Salomon” den deutschen Theaterpreis Faust.
Es folgen nach einer Einladung zum Grandes Ballets des Cannadiens in Montreal mit “L ́oiseau de Feu” 2018 neue Aufgaben am Staatsballett Karlsruhe u.a. mit “Maria Stuart” in 2020.


Jürgen Kirner studierte Visuelle Kommunikation und Bühnenbild in Kassel, Hamburg und Berlin und arbeitete als Assistent u.a. mit Florian Etti, Heinz Hauser und Robert Wilson.

Seit 2001 ist er mit zahlreichen bildnerischen Arbeiten im Schauspiel-, Musiktheater-, Performance- und Tanz tätig.

Seine Arbeiten führten ihn zu zahlreichen deutschen Staats- und Stadttheatern, nach Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Holland, Belgien, auf den Balkan, Israel, nach Kanada und Brasilien.

Für den Opernregisseur Aron Stiehl entwarf er zahlreiche Bühnen- und Kostümbilder so für die Oper Medusa, uraufgeführt an der Bayerischen Staatsoper. Die Zusammenarbeit spiegelte sich auch in den Opern Schlafes Bruder, Fidelio, Lady Macbeth von Mzensk, Il Trovatore, La Traviata, Il Mondo della Luna, Madame Butterfly, La Bohème, Figaros Hochzeit, Bajazzo, Ritter Blaubart, Die Fledermaus, Frau Luna, Der Fliegende Holländer, u.a. wieder.
 Mit Zubin Mehta und dem Israelic Philharmonic Orchestra entstand die Produktion Die Entführung aus dem Serail in Tel Aviv und Jerusalem. Schließlich entstand in Koproduktion mit der Oper Leipzig Wagners Das Liebesverbot für die Bayreuther Festspiele.

Mit den Regisseuren Peter Lund und Bernd Mottl arbeitete er an mehreren Musiktheaterproduktionen und Uraufführungen bei der Neuköllner Oper dem Admiralspalast Berlin sowie am Theater Erfurt und dem Staatstheater Cottbus.

Im Haus für Mozart Salzburg entstand mit dem brasilianischen Regisseur Andre Heller-Lopez eine Tosca.

Im absoluten Beginn der persönlichen Arbeit gab es einen konzentrierten und erfolgreichen Start mit Regisseur Patrick Schlösser mit Messer in Hennen am Düsseldorfer Schauspielhaus 1999 später die Oper Werther, sowie Sunset Boulevard und einer letzten Arbeit Gypsy am Stadttheater Klagenfurt 2017.

Mit dem Opernregisseur Ansgar Weigner startete es für Die Liebe zu den drei Orangen am Staatstheater Wiesbaden und Cagliostro an der Staatsoperette Dresden, auch Frau Luna in Krefeld und Die schöne Helena in St. Gallen 2019.

Für Pascale Chevroton konzipierte er die Bühnenbilder der Musicals My fair Lady, Sweet Charity, Kuss der Spinnenfrau, Jekyll and Hyde, Der Mann von La Mancha und Opern wie eine Lustige Witwe, Il Prigioniero, Suor Angelica und für die Heidelberger Schloßfestspiele Anatevka

Mit dem slowenischen Schauspielregisseur Sebastijan Horvath verbindet ihn eine Zusammenarbeit mit Uraufführungen mit Bearbeitungen von Miroslav Krleža wie Hvratski bog Mars am Gavella Theater Zagreb, Die kroatische Rhapsodie Nationaltheater Rijeka oder V Republiki Sreče am Nationaltheater Ljubljana, Hlapci und Teorema für das Teatro Stabile Triest und Einladungen wie das Bitef Festival in Belgrad. Immer im Auffeinanderprallen der unbedingten Gegenwart in Reflexion der gelebten Geschichte.

Als Artist in Residenz des Goethe-Instituts führte ihn in einer Schauspieluraufführung; A mulhuer do fundo do mar nach Salvador do Bahia, Brasilien.
Über den langen „Weg“ zwischen Afrika und Brasilien zwischen alter und neuer Welt mit Dingen Haltungen Müll.

Mit Maaike van Langen entstehen neue Schauspielstücke am Stadttheater Ingolstadt wie ein holländisches irisierendes Langes Nachspiel einer kurzen Mitteilung und Einige Nachrichten an das All in 2020.

Eine große Liebe besteht zum Tanz.

Hier entwarf er für das Kevin O´Day-Ballett am Nationaltheater Mannheim das Bühnenbild für die Ballettabende Moving Mozart, Topographical Layers, Tanz/Ton/Strom, Delta Blues, für die dreiteiligen Ballettabende Beethoven und Three to one und Casanova, sowie dem wirklich leidenschaftlichen Ludwigs Leidenschaften mit großem Orchester und Beethovens 5ten Sinfonie am Mainfrankentheater Würzburg mit Dominique Dumais.
Pergolesis Stabat Mater, ein Tanzabend mit Behinderten in der Choreographie von Alessio Trevisani, kam am Theater Thikwa Berlin zur Aufführung, nach einigen StreetArt-Performanceprojekten in Berlin. Es folgte Kalte Jahreszeit – nach Texten der persischen Dichterin Forough Farrokhzad mit dem Tanztheater Leipzig und nun mit dem freien Tanz Ensemble Berlin Il corpo del Sale in Venedig und auf den Lofoten in Norwegen 2020.
Mit Darrel Toulon entstand der Ballettabend Liebe einer Königin mit großem Orchester und Rachmanionov und Blame it on the Moondog mit einer wilden Rockband an der Oper Graz.
Mit dem Stuttgarter Ballett und den Produktionen Letters of Others und Bass Concerto begann eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Choreographin Bridget Breiner.
Mit ihr schuf er am Musiktheater im Revier das spartenübergreifende Großsstadttryptichon, zusammengesetzt aus der Oper Zeus und Elida, Leben in dieser Zeit und dem Mahagonny Songspiel.
Es folgten Bühnenbild und Kostüme für das Ballett im Revier am Musiktheater in Gelsenkirchen Der erste Gang und Ruß, das den Theaterpreis Faust 2013 gewann.
Es folgten bis 2019 Nussknacker, Der Rest ist Tanz, einem spärischen Sturm mit großem Chor, ein orchestraler Prokofjew mit intensiver Romeo und Julia, und ein humorvoll melancholischer Sommernachtstraum.
Darunter auch die Uraufführung der Ballett-Oper Der Tod und die Tänzerin mit Sängern und Orchester zum facettenreichen erschütterndem Leben und Werk von Charlotte Salomon das den Theaterpreis Faust 2015 gewann.
Es folgen nach einer Einladung zum Grandes Ballets des Cannadiens in Montreal mit L ́oiseau de Feu 2018 neue Aufgaben am Staatsballett Karlsruhe u.a. mit Maria Stuart in 2020.

Als freier Bühnen- und Kostümbildner lebt und arbeitet er in Berlin.

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